Verkürzte Innenhebel
Aus Ruderwiki
Um ein Gefühl für die Führung der Blätter im Wasser zu bekommen, wird nicht am Griff, sondern am Innenhebel angefasst
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Zielgruppe
Anfänger/Erfahrerne
Ziel
Insbesondere Anfänger fassen den Skull oft zu feste an, weil sie meinen, sie müssten die Bewegung des Skulls aktiv führen.
Daraus ergeben sich folgende Probleme:
- verkrampfungen
- Sägen des Blattes durch falsch aufgedrehte Blätter
- Krumme Handgelenke
- falsche Tauchtiefe
Durch Fassen am Innenhebel wird diese übertriebene Kontrolle unmöglich und die Ruderer gezwungen, die Blätter ihrer eigenen Kontrolle zu überlassen.
Durchführung
Man beginnt, indem man in der Mitte zwischen Dolle und Griff anpackt und die Ruderbewegung ohne Abdrehen ohne jede Kraft ausführt.
Dabei ist es wichtig, das man nur die Finger am Innenhebel hat, da sonst die Handgelenke oft nicht gerade sind. Wenn dies wie gewünscht klappt, kann man beginnen die Blätter Abzudrehen.
Man geht anschließend mit den Händen in kleinen immer weiter zum Griff, bin man am Ende wieder die normale Griffposition erreicht hat.
Hilfestellungen
Die Ruderer sollen locker die Skulls anfassen und versuchen sich bewusst zu werden, dass ohne Kontrolle des Blattwinkels oder der Tauchtiefe die Blätter so im Wasser liegen, wie es sein soll.
Die Ruderer darüber aufklären, wieso die Dolle genau diesen Anlagewinkel hat und genau auf diesen Winkel der Mannschette treffen muss, und dass man damit erreicht, dass das Blatt im Wasser automatisch genau den Winkel hat, in dem es in der Tauchtiefe stehen bleibt, und beim Vorrollen so angewinkelt ist, dass es nicht ins Wasser einschneidet.
Varianten
Die Übung kann man als eine verschärfte Form von Rudern ohne jede Kraft ansehen, da die Ruderer hier gezwungen sind, keine Kraft anzuwenden.
Ein ähnliches Ziel wie diese Übung hat die Übung Rudern mit zwei Fingern

