Transport zum Steg
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Der Transport zum Steg
Über Kopf, auf Schulter oder in den Händen am langen Arm (hier entweder im offenen oder geschlossenen Zustand) kann ein Boot direkt zum Steg transportiert werden. Voraussetzung dafür ist, dass alle restlichen Utensilien bereits an der Ablegestelle liegen und das Boot und die Ruderer ins Fahrtenbuch eingetragen sind.
Hilfsmittel
Wenn ein Bootswagen vorhanden ist, dann wird das Boot erstmal in den Wagen hineingelegt und anschließend mit diesem zum Steg transportiert, mit diesem dann mittels einer Rampe vielleicht direkt ins Wasser gelassen, oder wieder händisch aus dem Wagen genommen und zu Wasser gebracht. Dieses indirekte Hilfsmittel ist vor allem für längere Strecken oder für ältere Menschen geeignet oder für schwere Boote oder für Boote mit Gepäck... diese Aufzählung könnte man endlos fortsetzen.
Raus aus der Bootshalle
Hat man das Boot bereits aus dem Lager genommen, es ohne anzustoßen aus der engen Halle gebracht und darauf geachtet, dass man nicht an anderen Booten/Auslegern oder an der Decke hängenden Booten der an den Hallentoren hängen bleibt, hat man schon einen Großteil der Arbeit geschafft.
Tragbarkeit
Im Allgemeinen sind Boote so gebaut, dass die Anzahl der darin rudernden Personen durchaus in der Lage sind, dieses unter Einsatz der vorhanden gemeinsamen Kräfte zu tragen. Sollte man sich hier nicht sicher sein, wenn möglich, um Hilfe bitten beim Tragen und Hantieren.
mit und ohne Tragegriff
Boote werden ohne Ausnahme (mit Kiel nach oben) immer am Dollbord getragen. Auch wenn dieses Bei Rennbooten meist nicht so komfortabel breit ist und ggf. in die Hände schneidet. NIE am Ausleger (dieser ist für diese Art von Krafteinwirkung nicht gebaut) halten, vor allem nicht alleinig. Wird ein Boot "offen" getragen, also mit dem Kiel nach unten, gilt das gleiche. Eine Ausnahme bilden Boote, welche innerhalb eine Griffleiste besitzen (Wanderfahrtsboote z.B.) oder Boote mit entsprechenden anderen Griffmögichkeiten im Bootskörper.
Blick ins Boot vor dem Rudern
Möchte man vor dem zu Wasser lassen des Bootes noch mal hineinschauen, ist alles vorhanden, sind alle nötigen Schrauben zum Verstellen zu öffnen, braucht man einen Riggerschlüssel, sind alle Rollsitze da, kann schon an Land die gewohnte Einstellung vorgenommen werden, ist das Fußsteuer richtig eingehängt, ... ist darauf zu achten, das das Boot außerhalb der Böcke gedreht wird und immer ein Oberschenkel als Unterstützung unter den schweren (aber auch bei den leichten) Booten pro Person daruntersteht (mehr dazu unter Boot drehen).
Transport zum Wasser
Ist man bereit das Boot zu Wasser zu tragen, kann dies nun auf dreierlei Art passieren, über Kopf, auf Schulter (Kiel nach oben) und in den Händen am langen Arm (beides möglich: Kiel oben oder unten; ersteres wird jedch bevorzugt). Mehr dazu in Boote tragen.
Hindernisse
Wichtig bei der ganzen Aktion ist, dass man immer darauf achtet, kein Hindernis zu übersehen. Nicht nur die für das Boot schädliche, auch für den Träger. Läßt dieser vor Schmerz los, ist nicht nur der Mensch, sondern auch das Boot hinüber. Welche üblichen Hindernisse es im Allgemeinen und Speziellen bei jedem Verein gibt, sollte man sich von einem alten/jungen erfahrenen und ansässigen Ruderer erkären lassen, auch wenn dies mal wieder länger dauern sollte. Es lohnt sich. Der Autorin bekannte sind z.B. Rad- und Fußgänger-Wege und Straßen mit Autoverkehr welche den Weg zum Wasser versperren. Mittels Schildern, Zebrastreifen und sogar Ampeln wird hier Abhilfe geboten. Sehr hinterhältig sind ungleichmäßige aber auch gleichmäßige Treppen und die ulkigesten Konstruktionen an Stegen, welche auf diese folgen. Stufen an sich in jeglicher Form sollte man sich bewußt werden. Gegenstände wie Leitplanken und sonstige Kurbeln können ebenfalls ein würdiger Gegner sein. Verschiedenen Untergründe eignen sich ebenso wenig zum Begehen, wie zum Boote darüber tragen.
Klimatische Begebenkeiten
Nicht zu unterschätzen sind die klimatischen Begebenheiten. Trocken, nass, eisig,... Laub im Herbst, Schnecken im Frühling, überall lauern Gefahren. Und seien es die eigenen Füße. ;-)
Hat man alle Hindernisse und Engstellen passiert, ist das vielleicht notwendige Drehen (mehr dazu unter Boot drehen) auf dem Steg und das Einsetzen des Bootes Einsetzen des Bootes in das Wasser eine weitere Wissenschaft.

