Schleusentechnik

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Die sogenannte Schleusentechnik ist eine Rudertechnik, mit der eine Engstelle, die nicht breit genug ist, um die mit einem Boot normal zu durchrudern, passiert werden kann. Eine Mindestbreite von 4,5m ist allerdings auch hierbei notwendig. Die Schleusentechnik ist schneller und leichtgängiger als Paddeln, man erreicht aber auch damit selten mehr als 3km/h.

Ausführung

Die Schleusentechnik beruht darauf, dass man nur einseitg rudert (meist nur der Schlagmann, im Achter vielleicht auch Nr. 7), die dabei entstehende Kursänderung gleichzeitig durch Gegensteuern mit dem Steuer oder paddeln mit einem parallel zum Boot liegenden Skull kompensiert. Das Boot fährt dabei nicht in Richtung der Kiellinie, sondern leicht schräg.

Durch ändern des Stellungswinkels kann man das Boot näher an eine der Wände heranbringen. Das Fahren von Kurven in kurvigen Kanälen bedarf einer weit vorrausschauenden Planung, da man erst in allen Fällen das Boot erst nach an die Wand, wo der Ruderer einseitig rudert bringen muss, um Platz für das Manöver (stärker Rudern ohne gegenhalten bzw. weniger rudern und stark gegensteuern/anpaddeln) zu haben.

Ein Paddelhaken für Bugmann und Steuermann sind oft hilfreich, weil das Kurshalten für Unerfahrene nicht immer einfach ist.

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