Fertig machen des Bootes

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Sichern des Bootes macht Sinn

Als "fertigmachen des Bootes" bezeichnet man das Vorbereiten des Bootes zum Ablegen.

Inhaltsverzeichnis

Boot sichern

Nachdem das Boot ins Wasser gelassen und an die Stegkante gebracht wurde, muss man es festhalten. Konvention ist, das der Bugmann am Bug des Bootes (bzw. an dem Ende, wo die Strömung her kommt) das übernimmt, bis die anderen ihre Skulls geholt haben und das Boot festhalten können.

Skulls einlegen

Dolle schließen beim Einer (Stegkante etwas hoch)
Dolle schließen beim Einer (Stegkante etwas hoch)

Landseite

Die Skulls werden zuerst auf der "Landseite" eingelegt. Das gibt den Boot einen Schwerpunkt Richtung Steg. Es kann nicht mehr so schnell flüchten :-) Man öffnet dafür zuerst die Dolle. Die Dolle befindet sich beim Einlegen der Skulls entgegen der Fahrtrichtung, also zum Heck hin. Ist die Dolle geöffnet, dann legt man den Skull mit dem etwas dünneren Schaft hinein und schließt die Dolle mit dem am Dollenbügel angebrachten Dollenschraube. Anschließend wird der Skull bis zum Klemmring zum Dollenkontakt hin geschoben (aus dem Boot hinaus)

Wasserseite

Beim Einlegen der Skulls auf der Wasserseite, stellt man sich mit dem "wasserseitigen" Fuß auf das Einsteigebrett/oder die entsprechende Vorrichtung und öffnet zuerst die Dolle. Besonders sicher ist es, wenn man sich wirklich senkrecht auf die Einsteigevorrichtung stellt. Das Boot weicht dann aufgrund der senkrechten Krafteinwirkung nicht zu einer Seite aus (was zu einem Spalt zwischen Boot und Steg führen kann, oder zur Kollision zwischen Bootuns Steg. Beides zwei ungewünschte Varianten.) Die Dolle ist wiederum beim Einlegen in Richtung Heck gedreht. Es wird der dünnere Schaft zuerst eingelegt und der Dollenbügel mit der Dollenschraube festgedreht. Anders zum landseitigen Skull wird der wasserseitige Skull nun mit dem Griff auf den Steg gelegt oder in dessen Richtung. Das Ruder-Blatt befindet sich dann nah an der Dolle und in der Luft.

Steuer einlegen

Das Steuer wird an der Metall-Schiene am Heck des Bootes angebracht. Der Steuerbeschlag gibt vor, wie das Steuer dort eingefedelt werden muss. Das Steuerblatt schaut dabei nach unten, ins Wasser. Das sich darauf befindliche T-Stück, an welchem die Steuerleine festgemacht ist, befindet sich oben (Dollbord-Höhe). Das Steuer muss sich dabei "ganz unten" befinden, also komplett eingesetzt sein. Die Steuerleine beim ins Boot legen nicht über Kreuz verheddern.

Rollsitze losmachen

Es sollten die Rollsitze mittels Gummibändern oder sonstigen Halterungen vor dem Rudern losgemacht werden. Das Festmachen der Rollsitze hat den Vorteil, dass sie beim Tragen (vor allem an Treppen/abschüssigem Gelände) die Sitze vor dem potentiellem Herausfallen hindern. Eine sehr sinnvolle Einrichtung bei alten wie bei neuen Booten. Sind sie jedoch VOR dem Rudern nicht gelöst worden, können Rollbahnen und Rollsitze unmäßig beschädigt werden. Mal davo abgesehen, dass die Ruderbewegung nicht ausgeführt werden kann. Das nachträgliche Lösen im Boot birgt weitere Gefahren und führt zu meist ungelenken Verrenkungen.

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